Achtsamkeit entdecken
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Achtsamkeit Achtsamkeit entdecken

Mit allen Sinnen die Welt wahrnehmen. Sinn finden.

"Achtsamkeit bedeutet: Auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein,
 bewusst, im gegenwärtigen Augenblick, ohne zu urteilen."
 (Jon Kabat Zinn)

Achtsamkeit zu üben bedeutet, bewusst auf das zu achten, was man gerade wahrnimmt - denkt, spürt, berührt, fühlt.

Das heißt, wenn wir Achtsamkeit üben, nehmen wir z.B. unseren Atem, Gedanken, oder ein Körpergefühl wahr. Von Augenblick zu Augenblick machen wir uns bewusst, wohin unsere Achtsamkeit schweift, und bringen sie immer wieder sanft zurück in den Moment und zu dem, was jetzt ist. 

Die Fähigkeit, bewusst und aufmerksam das zu betrachten, was jetzt gerade in diesem Augenblick in uns vorgeht, ist in Beratung und Coaching von unschätzbarem Wert.

Denn hier dreht sich alles um Wahrnehmung: um Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, um Wahrnehmung von Erwartungen und Bedürfnissen, um Wahrnehmen von Gedanken und Glaubenssätzen, von Gefühlen und Träumen. Ist uns das bewusst, was wir wahrnehmen, dann können wir damit arbeiten. Das heißt, wir können herausfinden, woher das kommt und ob es uns guttut oder nicht; wir können beginnen, etwas zu verändern.

Es macht deshalb viel Sinn, Achtsamkeit in sein Leben zu integrieren und sich seiner selbst bewusster zu werden, spontaner nach seinen wirklichen Bedürfnissen zu handeln, und lebendiger seinen eigenen Weg zu gehen.

Lesen Sie dazu auch meinen Blogbeitrag "Universalgenie der Persönlichkeitsentwicklung: Achtsamkeit"

 
 

Achtsam Erschließe dir den gegenwärtigen Moment

Achtsamkeit ist Meditation. Sie ist Hingabe an den Augenblick. Sie kann sich in einem offenen Gewahrsein ausdrücken oder in der Konzentration auf etwas Bestimmtes.

Wenn wir etwas achtsam tun, verbinden wir uns mit allem, was uns in diesem Moment an Wahrnehmung möglich ist. Dazu gehört alles, was wir mit unseren Sinnen erfassen; alles, was innerlich dadurch infolge ausgelöst wird; alles, was um uns herum geschieht und alles, was wir darüber denken, annehmen, wissen - wir erfassen den Moment ganzheitlich und nehmen ihn an. Wir versuchen, nicht zu bewerten oder zu urteilen, sondern im gegenwärtigen Moment zu sein und ihn wohlwollend anzunehmen. So einfach und doch so schwer ist es.

Besonders in der Gesundheitsvorsorge, der Schmerztherapie und der Psychotherapie hat Achtsamkeit inzwischen einen festen Platz. Und das zu Recht, wie zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen.  Das Reizvolle jedoch ist auch, so finde ich, dass die Übung von Achtsamkeit für jeden ganz normalen und gesunden Menschen enorme Vorteile mit sich bringt. Einer davon ist ganz sicher, dass sie uns innerhalb kürzester Zeit Stress wegnimmt, Gedanken und Gefühle klärt, und uns Gelassenheit vermitteln kann, wie ich dies von noch keiner anderen Methode je kennengelernt habe. Es gibt viele, sehr gute Gründe, Achtsamkeit in sein Leben zu integrieren. Warum also nicht jetzt gleich damit anfangen?

"Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung."
(Jiddu Krishnamurti)
 

"Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun."
(J.W. von Goethe)
 

Achtsamkeit Nicht urteilen - ein hoher Anspruch

Sie fragen sich vielleicht: Nicht urteilen - geht das überhaupt?
Ist das nicht ein viel zu hoher Anspruch?

Ja, das mag sein, es ist ein ideelles Ziel. Unser Gehirn reagiert automatisch, sobald wir etwas erleben. Es wägt Gefahren ab und prüft, ob es Stresshormone ausschütten muss oder sich entspannen kann. Deshalb ist die Übung der Achtsamkeit eine besondere Situation. Wir entspannen uns und betrachten wohlwollend und annehmend was ist. Von einer Position des inneren Beobachters aus nehmen wir wahr, was geschieht und lassen es geschehen.

Wir betrachten wohlwollend was ist und akzeptieren es für den gegenwärtigen Moment.

Jeder Mensch empfindet anders und interpretiert Erlebnisse auf unverwechselbare, einmalige Art und Weise. Achtsamkeit am eigenen Körper zu erfahren, ist deshalb die einzig wirklich verständliche Erklärung. Welche Veränderungen der Prozess langfristig mit sich bringen kann, lässt sich anfangs nur erahnen. Doch genau diese innere Haltung des Nicht-Bewertens und der Offenheit für die Erfahrung des Augenblicks ist bedeutend, denn wir übernehmen damit Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln.

 

Übung Viele Ziele, ein Weg

Wer seine eigenen Befindlichkeiten, Bedürfnisse und Gefühle besser versteht, der versteht auch andere besser.

Gelassenheit und Mitgefühl entwickeln sich weiter.

In allen denkbaren Bereichen berichtet die Forschung nur von guten Effekten, die offenbar mit der Praxis von Achtsamkeit einhergehen. Ob zur Entschleunigung und Gesundheitsvorsorge, für die bessere Konzentration oder zum klaren Selbstverständnis - es gibt sehr viele gute Gründe, Achtsamkeit in sein Leben zu integrieren. Warum also nicht jetzt damit anfangen?

Der Ursprung der Praxis liegt im spirituellen Bereich, wo Meditation die Übenden zur Erleuchtung bringen soll. Auch in der Medizin hat sich die Achtsamkeitspraxis bewährt und durchgesetzt, MBSR (mindfulness based stress reduction) hat die Schmerztherapie bereichert und feiert weltweit große Erfolge. Im Bereich der Pädagogik setzt sich mehr und mehr die Einsicht durch, dass Achtsamkeit wunderbare Voraussetzungen für eine gute Lernumgebung schafft. Im Arbeits- und Berufsleben schätzen viele bereits die Entschleunigung durch meditatives Atmen und Wahrnehmen, denn beides trägt wesentlich zu bewusster Kommunikation und einem freundlichen Arbeitsklima bei, ebenso wie zu größerer Klarheit im Denken.

 

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